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Tests
GamerLobby > Tests > Action > Call of Duty: World at War
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Action |
25.11.2008 | von: Florian
Natürlich ist das Spiel wieder ziemlich linear gestaltet, das war bei Modern Warfare auch schon der Fall. Doch so linear, wie man es hier vorfindet, setzt Treyarch neue Maßstäbe. Es gibt Situationen, bei denen man während des Laufens über eine freie Wiese (unmittelbar am richtigen Trampelpfad entlang) plötzlich gestoppt wird, weil eine unsichtbare Mauer das Weiterkommen auf der Wiese versperrt. Völlig übertrieben und nicht zumutbar. So was konnte es vor 15 Jahren ohne Gemecker geben, doch im 21. Jahrhundert mit Quad Core von insgesamt 10 GHz, standardmäßigen vier GB RAM und Grafikkarten mit selbst einem GB Arbeitsspeicher, darf so etwas Absurdes nicht mehr vorkommen.
Jetzt ist mal gut, mit dem Rumgenörgel. Das Spiel hat auch genug positive Seiten - in der Gewichtung sogar mehr, als negative.
Die Atmosphäre von World at War steht der des vierten Teils in nichts nach. Die Zwischensequenzen bringen einem vor dem Spiel, bzw. der Mission, schon mal auf Fahrt und man kanns kaum noch erwarten die Drecksäcke von Deutschen zu erledigen. Vor den Missionen werden die wirklich informativen Sequenzen als Ladeüberbrückung genutzt. So fallen diese kaum auf und sind keineswegs ein störender Blickpunkt. Während des Spiels gibt es dazu keine weiteren Ladezeiten, wie man es unter anderem von Half-Life 2 kennt.
Der Sound der Umgebung, der Waffen und der Synchro ist den Entwicklern wirklich gut gelungen. Dabei steht World at War den aktuell verfügbaren Spielen in nichts nach.
Schämen muss man sich auch nicht für das üppige Waffenarsenal, was einem während des Spiels jederzeit zur Verfügung steht. Man kann jede Waffe von gefallenen Gegnern und Kameraden aufheben und benutzen. Es gibt keinen Verschleiß der Waffen, wie man es von Far Cry 2 kennt. Dafür gibt es von der Pistole, über das Thompson Maschinengewehr, das Scharfschützengewehr und aufgehört beim Flammenwerfer alles, was das Herz begehrt. Granaten gibt es natürlich auch, sogar in mehreren verschiedenen Ausführungen.
Falls ihr mal in der Nähe einer explodierenden Granate steht, es aber nicht reicht, um euch in den Himmel zu schicken, bekommt man einen schönen Motion-Blureffekt und ein schrilles Pfeifen auf dem Ohr spendiert. Solch liebevoll entwickelten Kleinigkeiten machen eine gute Atmosphäre aus.
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19.10.2010
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