Der Nachfolger des berühmten Call of Duty 4 ist seit geraumer Zeit erhältlich. Viele haben sabbernd drauf gewartet und sind entweder enttäuscht oder total von den Socken.
Ob World at War für alle Fans des vierten Teils ein Muss ist, erfahrt ihr in unserem Review.
Hier gefriert einem das Blut in den Adern. Erinnert einen sofort an den berühmten D-Day aus Medal of Honor.
Nicht alles, was glänzt ist neu!
Kenner des vierten Teils werden beim ersten Starten des Spiels sofort feststellen, dass der Entwickler Treyarch auf die alt bekannte Grafikengine des Konkurrenten Infinity Ward zurückgegriffen hat. Ob Treyarch lediglich faul war oder wollte, dass der fünfte Call of Duty Teil so schnell es geht in die Gamerhände gelangt, ist fraglich.
Eins steht fest: Da es sich um die gleiche Engine handelt, läuft das Spiel genauso butterweich wie der vierte Teil. Natürlich sieht die Grafik 1:1 gleich aus. Es gab keinerlei Veränderungen, selbst das HUD und die Symbole des Granatenwarners, selbst die Schriftart und Schriftgröße sind beibehalten worden. Warum sollte man auch ein laufendes System ändern? Manche werden dabei aufschreien, genauso wie ich. Warum bringt man ein Vollpreisspiel mit einer identischen Engine raus, wobei sich lediglich die Story verändert hat und ein paar neue Gegenstände und Gegner hinzugekommen sind? Meiner Meinung hofft Treyarch insgeheim auf die große Geldmaschine, durch den großen Erfolg des vierten Teils.
Das Schlachtfeld nach unserer Invasion.
In Call of Duty: World at War spielt man, wie im vierten Teil, mit zwei verschiedene Parteien. Diesmal ist die UDSSR und die USA dran. Warum auch nicht? Ist ja mal was Neues. (Achtung: Ironie!)
Apropos neu: Diesmal wird wieder auf den Zweiten Weltkrieg gesetzt. Zwar sind Schauplätze, wie China, Japan und deren Küsten selten in Shootern verwurstet worden, doch die Russen kämpfen sich weiterhin bis nach Berlin vor. Was soll man als Entwickler auch anderes machen? Die Geschichte ist eben so. Man könnte lediglich sein kleines Entwicklergehirn anstrengen und sich eine selbst entwickelte Story ausdenken, die am Ende noch an heutige Ereignisse erinnert. Infinity Ward hat es perfekt vorgemacht.
Die Geschichte fängt mit den Amerikanern an, wechselt mitten drin zu den Russen, wobei man sich nach paar Missionen wieder an der Küste befindet, um Japaner vom Baum zu ballern. Etwas wirr, die Erzählung der Geschichte. Vielleicht wollte man durch diese Sprünge etwas Pfiff in die Story rein bringen? Wer weiß, der Pfiff bleibt jedenfalls auf der Strecke.
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