Es war die Zeit der Abenteurer und Entdecker, in der die Menschen glaubten die Erde sei eine Scheibe. Bis sich unerschrockene Seefahrer und Händler auf eine weite Reise begaben um die Welt zu entdecken. Im neuen Anno 1404 haben wir nun die Chance Geschichte zu schreiben, und die Welt zu entdecken. Die Welt in der Orient und Okzident immer näher zusammen rücken. Mit nur einem Schiff, ein paar Vorräten und wenigen getreuen Männern machen wir uns nun auf, um in die Welt des bezaubernden Annos einzutauchen.
Zwischen Orient und Okzident …
Die erste große Neuerung auf die wir stoßen, sind die zwei spielbaren Kulturen. Der Orient und der Okzident. Bislang spielten wir nur das Nordeuropäische Volk und der Computer übernahm den Rest. Diesmal ist das allerdings anders. Nach der Einführungsphase haben wir die Chance dazu mit dem Morgenland in Kontakt zu treten. Dazu schippern wir mit unserem kleinen Schiffchen gen Süden und überbringen dem Großwesir einen Beweis des Guten Willens. Diese Geschenkurkunde stößt uns das Tor zum Orient auf.
Der Orient. Die zweite spielbare Kultur in Anno 1404. Der Großwesir erwartet uns bereits.
Kurz darauf blüht schon unsere erste kleine Siedlung im Morgenland auf und der erste Schritt für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist getan. Im späteren Spielverlauf kommen wir dann an den Punkt, wo beide Regionen untereinander ihr Wissen, ihre Lebensweisen und ihre Technologien austauschen müssen, um damit nicht nur die Bedürfnisse der eigenen Bevölkerung decken zu können, sondern vielmehr um sich weiterentwickeln zu können.
Eine Karte - Zwei Welten …
Im Spielverlauf merken wir die eng die Verzahnung der zwei Hemisphären ist. Unsere frisch aufgestiegenen Bürger verlangen nach Gewürzen, die aber nur im Morgenland wachsen. Die Nomaden hingegen brauchen geschmiedete Werkzeuge und Holz um sich entwickeln zu können. Doch das ist erst der Anfang. Je weiter wir im Spiel voranschreiten umso notwendiger wird es, die beiden Kulturen zusammen zuführen. Um die Bedürfnisse der beiden Völker zu befriedigen werden Rohstoffe aus beiden Welten benötigt um daraus ein Endprodukt herzustellen, welches dann gezielt eine Nachfrage der beiden Bevölkerungsgruppen befriedigt. Wie man sieht ist das perfekte Zusammenwirken beider Kulturen unerlässlich und der einzige Weg, um an den Endgame-Content heranzukommen. Monumentale Bauwerke und spezielle Missionen erwarten uns. Doch dazu später mehr.
Die kaiserliche Kampagne …
Die Kampagne von Anno 1404 setzt sich aus 8 Kapiteln zusammen, für die man gerne auch mal ein Stündchen länger braucht, denn sie ist aufregend inszeniert und bietet neben jeder Menge Vielfalt auch Einsteigern die Möglichkeit sich mit dem neusten Anno vertraut zu machen. Die Handlung nimmt überraschende Wendungen und strotzt nur so vor gemeinen Intrigen. Zu Beginn der Handlung soll man Lord Richard Northburg helfen, seinen prächtigen Kaiserdom fertig zustellen, damit die Bevölkerung für das Wohl des Kaisers beten kann, der von einer merkwürdigen Krankheit befallen worden ist. Dieses Machtvakuum wird von dem finsteren Kardinal Lucius und seinem fiesen Handlanger Guy Forcas strategisch günstig ausgenutzt. Sie rufen zum Kreuzzug gegen den Orient auf und wir sind mittendrin und müssen wohl oder übel daran Teilnehmen, da wir unserer lehenspflicht nachkommen müssen.
Mit einem Schiff machen wir uns auf, um die neue Welt zu erkunden!
Die Story ist geschickt inszeniert und versetzt den Spieler mitten ins Geschehen. Neben den Hauptaufträgen, die die Geschichte voran treiben, gibt es natürlich unzählige kleine Aufträge so dass keine Langeweile aufkommt. Stattdessen müssen Produktionsketten errichtet, Inseln besiedelt und Einwohner zufrieden gestellt werden. Packen wir es an, es gibt viel zu tun.
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