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GamerLobby > Specials > Action > Bioshock Infinite
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Action |
21.08.2010 | von: Rene |
Über den Wolken.. ...muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Dieser Titel trifft das neue Spielgefühl recht gut. Columbia, so der Name des Schauplatzes, scheint auf den ersten Blick ein Paradies zu sein, strahlend hell und groß. Ein krasser Gegensatz zum beengten Rapture auf dem Grund des Meeres, trotzdem teilen sich beide die Idee: Ein Utopia. Während Teil 1 uns die Stadt des Millionärs Andrew Ryan und dessen wahnwitzige Vision schilderte, erleben wir im neuen Serienableger ein überdrehtes amerikanisches Selbstverständnis. Die Handlung spielt Anfang des 20. Jahrhunderts. 1900 wurde die fliegende Stadt Columbia geschaffen, als Leuchtturm amerikanischer Werte, die allen anderen Staaten Überlegenheit demonstrieren sollte. Irrational – Chef Ken Levine nennt es „die Mondlandung von 1900“. Doch dann brach ein Konflikt aus, der gewaltsam eskalierte. Der einstige Stolz der USA verschwand zwischen den Wolken. Zwölf Jahre später beginnt das Spiel. Als ehemaliger Pinkerton – Agent Booker DeWitt sollen wir eine Frau namens Elizabeth finden, die in der Stadt verschollen ist. Die Pinkerton – Agentur wurde 1850 gegründet und existiert bis heute. DeWitt war jedoch sogar für die Detektive zu hart und wurde rausgeworfen. Nun verdient er sich sein Geld mit Gelegenheitsjobs. Sein mysteriöser Auftraggeber behauptet, den Standort von Columbia zu kennen. So landet Booker im Schauplatz des dritten Bioshock. Die Entwicklung des Spiels begann vor etwa drei Jahren, also kurz nach der Veröffentlichung des ersten Teils. 2K Marin schuf Bioshock 2, so konnte sich Irrational komplett auf Infinite konzentrieren. Warum so schnell ein Ortswechsel? „Bioshock ist größer als Rapture, also wollten wir ein neues Universum erschaffen. Wir hatten eine Vision, schauten uns das Amerika des 20. Jahrhunderts an und blieben dabei“, sagt Lead Artist Shawn Robertson in einem Interview. Es geht also nicht um das Szenario Bioshock, sondern die Marke und deren beliebte Attribute. Eins davon ist ganz klar die Atmosphäre im Spiel. Licht und Schatten ... Rapture war eng, bedrohlich und verrückt. Alles, was euch über den Weg lief, war wahnsinnig und griff an. Doch Columbia soll anders sein, größer und heller. Eine erste gewichtige Änderung: Der Held hat einen Namen, und er spricht. DeWitt wird im Spiel also zu hören sein. Als häufigste Gesprächspartnerin vermuten wir Elizabeth. Unser Job scheint schnell geschafft, denn das Finden ist kein Problem. Aber das Verlassen des Wolkenkratzers gestaltet sich als unerwartet schwierig. Columbia besteht aus verschiedenen schwebenden Häusern. Die Mannen von Irrational sind stolz darauf, dass die Umgebung nicht nur Kulisse sein soll. Bei der Präsentation auf der GC läuft DeWitt eine Straße entlang; plötzlich stürzt eins der fliegenden Gebäude ein, bricht in sich zusammen und die Glocke des Turms landet direkt vor unseren Füßen. Wo Rapture mit Wassereinbrüchen zu kämpfen hatte, droht also in Infinite der Absturz. Kann man im hellen Angst haben? Das neue Bioshock wird es uns vorführen. Vor der Präsentation waren wir skeptisch, wie Irrational neue Schockmomente in einer solch farbenprächtigen Umgebung erschaffen will. Am besten schildern wir euch unsere Eindrücke aus den Bildern.
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05.12.2010
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