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Specials
GamerLobby > Specials > Gamescom 2010 > Might & Magic Heroes VI
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Gamescom 2010 |
20.08.2010 | von: Rene |
Die Heroes of Might & Magic - Reihe gibt es schon seit mittlerweile 15 Jahren. Damals wurden zwei große Spiele verbunden: Das Universum stammte aus dem Rollenspiel Might & Magic, während das strategische Konzept von Armeen und Helden aus King´s Bounty kam. Die Serienvertreter wurden schnell sehr beliebt und inspirierten andere Spiele wie Lords of Magic oder Age of Wonders. Bis heute gilt der dritte Teil von 1999 als der beste. Der letzte Teil der Reihe war Heroes of Might and Magic V aus dem Jahr 2006, das vom russischen Entwickler Nival (Blitzkrieg) erschaffen wurde und zwei Erweiterungen erhielt. Seitdem war es ruhig um die Helden der Macht und Magie. Mit einem Paukenschlag meldet sich Ubisoft nun zurück und führte uns auf der GC mit Producer Erwan Le Breton das neue Spiel vor. Mit an Bord ist diesmal nicht mehr Nival. Laut offiziellen Aussagen seien unterschiedliche Vorstellungen und die Arbeit der meisten Team - Mitglieder an Allods Online der Grund für den Abschied gewesen. An Nivals Stelle tritt der ungarische Entwickler Black Hole Entertainment, Schöpfer von Armies of Exigo und Warhammer: Mark of Chaos. Bei letzterem arbeitete das Studio mit Games Workshop zusammen, um eine möglichst detailgetreue Umsetzung der Marke zu erschaffen; ein wichtiger Grund für Ubisoft, sie zu wählen. Desweiteren haben sie eine eigene Engine, die perfekt für Heroes VI sei, und ein Team, das aus erfahrenen, talentierten und leidenschaftlichen Heroes - Fans bestünde. Die erste auffällige Änderung ist die Umstellung des Namens von Heroes of Might and Magic. Das hat seinen Sinn, denn Macht und Magie sollen nun einen noch größeren Stellenwert einnehmen. Aber zuerst einmal, Die Story 400 Jahre vor Teil 5 angesiedelt, erzählt der neue Teil die Geschichte eines gefallenen Erzengel - Generals. Wiederbelebt und durstig nach Rache, sammelt er Truppen, angeblich zum Schutz gegen eine Dämoneninvasion. Als Familienmitglieder des Serienfans bekannten Greifenimperiums stellen wir uns ihm in den Weg. Jede der voraussichtlich fünf Kampagnen wird dabei einen Helden in den Vordergrund rücken. Apropos fünf: So viele Rassen wird es nun geben, im Vorgänger waren es noch mitsamt AddOns acht. Bereits bekannt sind Zuflucht (Menschen), Inferno und die Nekropolis. Uns erwarten aber nicht nur weniger Völker, auch die Rohstoffe wurden gekürzt. Die ehemals sieben Ressourcen sind auf vier geschrumpft: Holz und Stein als Baustoff sowie Kristalle als universal magisches Material. Dazu kommt noch das obligatorische Gold. Laut Breton liegt der Grund in der Vereinfachung; zuvor hatte jedes Volk noch einen favorisierten Stoff, den es zu erobern galt. Ob ein Rütteln an den alten Säulen der Reihe gut endet? Die namensgebenden Helden müssen auch eine kleine Umdefinierung ihres Berufes erleben: Nun sind sie entweder Might - oder Magic - orierentiert. Diese Entscheidung soll dann auch Einfluss auf das Spiel nehmen; durch Aufstiege kann sich der Recke weiter spezialisieren und fortgeschrittene Klassen anstreben, die auch sein Aussehen verändern. Und was tuen die Ritter und Magier in der Reihe? Sie schlagen Schlachten. Die Schlacht Auf den ersten Blick ändert sich nicht viel. Das Spielfeld bleibt schachbrettartig und die in Teil 5 eingeführte Initiativ - Leiste ist wieder mit dabei und zeigt an, wann welche Figur an der Reihe ist. Diesmal dürfen die Helden wieder recht untätig werden; haben sie in Teil 4 noch selbst auf dem Schlachtfeld gestanden und in Heroes V noch angegriffen, sind sie nun auf Zaubersprüche und Fähigkeiten begrenzt. Das hat allerdings womöglich auch einen aus dem dritten Serienvertreter bekannten Vorteil: Die Hilfe kann beim Zug jeder eigenen Kreatur erfolgen, nicht erst, wenn der Held selbst an der Reihe ist. Abgesehen von den Icons, die teilweise noch aus dem Vorgänger bekannt sind, fällt eine Neuerung auf: Wie auch in den früheren Teilen verfügen die Fraktionen über eine rassenspezifische Fähigkeit. So können Nekromanten nach Kämpfen ihre Armee um Untote verstärken, Inferno ruft im Gefecht Truppen per Portal herbei und die Zuflucht schützt ihre Einheiten mit Schutzengeln. Anders als bislang sind diese Spezialisierungen nun nicht mehr ein für den Helden erlernbarer passiver Skill.
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20.03.2010
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